Sexismus

Sieben Mädchen* und junge Frauen* im Alter von 13 bis 20 Jahren haben 2017 in den Räumlichkeiten des Vereins Amazone beim zweitägigen Workshop zum Thema Sexismus gearbeitet. Begleitet von der Künstlerin Anna Haslwanter und der Workshopleiterin Cornelia Zaworka-Hagen sind die Teilnehmerinnen* nach einem kurzen Kennenlernen direkt ins Thema eingestiegen.

„Was ist Sexismus für mich? Ist der Begriff positiv oder negativ besetzt? Welche Gefühle und Erfahrungen bringe ich damit in Verbindung?“ Das waren die Fragen, die den entstandenen Kunstwerken zugrunde liegen. Bei der Young Art Culture am 24. Juni 2017 waren die Kunstwerke zu bestaunen.

5 Mädchen knieen am Boden und Beschriften Plakat mit SEXISMUS

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Street Harassment

artGIRLSculture³ versteht sich als Kunstprojekt und ermutigt Mädchen*, sich in einem kreativen Prozess mit der eigenen Persönlichkeit und Biografie auseinanderzusetzen. Mädchen* werden angeregt, ihre kreativen und künstlerischen Fähigkeiten einzusetzen und sie weiterzuverfolgen. artGIRLSculture³ unterstützt Mädchen* dabei, sich als gestaltende Akteurinnen* der Gesellschaft wahrzunehmen und anzuerkennen.

artGIRLSculture³ verschmilzt 2018 kreative Ideen mit aktivistischen Inhalten zum Thema Street Harassment – Belästigung im öffentlichen Raum. Dafür setzten sich die Teilnehmerinnen* kunstvoll und ausdrucksstark in Szene. Das Fotoshooting mit der Fotografin Xenia Dürr wurde von der Filmemacherin Julia Katharina Heller begleitet. Darin bearbeiten Mädchen* ihre Erfahrungen und Gedanken zu Street Harassment. Sie sagen ihre Meinung, nehmen Stellung und lernen, sich zu solidarisieren. Das Ergebnis sind außergewöhnlich aussagekräftige Statements und selbstbewusste Fotos. Missverständnis ausgeschlossen: Whatever I wear, wherever I go, yes means yes and no means no!

Video Street Harassment

Foto: Mädchen hält Banner: Kein Streichelzoo!Foto: Mädchen hält Banner: Whatever I wear, wherever I go, yes means yes and no means no!
Fotos: Xenia Dürr

 

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artGIRLSculture5

Feminismus, die Verortung von Mädchen* und jungen Frauen* im Thema und die eigene Selbstwahrnehmung als Feministin* – all dies soll in Selbstporträts zum Ausdruck kommen. Das klassische „Selfie“ bekommt in einer kritischen und kreativen Auseinandersetzung einen neuen Anstrich und Hintergrund.

Die Mädchen* und jungen Frauen* beschäftigen sich mit Fragen wie: Was bedeutet es für mich, ein Mädchen* / eine Frau* zu sein? Wie wirkt sich das auf mein Leben aus? Welche Erwartungen gibt es an mich und meinen Körper? Es besteht die Möglichkeit, in kreative und künstlerische Prozesse der etwas anderen Art zu gehen. Im Rahmen des Projekts können sich die Jugendlichen in Workshops gemeinsam mit Künstlerinnen* kreativ auszutoben und bekommen Inputs und Inspiration für die Umsetzung der eigenen Ideen.

Anschließend gibt es die Möglichkeit, die entstandenen Kunstwerke in der dreitägigen Ausstellung der Initiative Drei Schwestern – Feministische Frauen* Feldkirch im November 2020 zu präsentieren.


Fotocredit: Nina Pratter

 

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Infos und Kontakt:

Katharina Burhi
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+43 5574 45801

Projekterfahrungen

youngFEMALE*artists

Im Rahmen des Projekts artGIRLSculture4 präsentierten sich 2019 junge Künstlerinnen* und Kreativschaffende im Ausstellungsformat „Cultural Cul-de-Sac“ des Künstlers Mathias Kessler im Künstler*innenhaus Palais Thurn & Taxis. Die Medien reichten von Zeichnung, Malerei, Skulptur bis Illustration und repräsentierten die verschiedenen Interessen und Themen der Mädchen*. Die Jugendlichen bekamen die Möglichkeit, den gesamten Ablauf einer Ausstellung kennenzulernen, beginnend bei der Konzeption, über die Kunstproduktion, den Aufbau sowie die Bewerbung der Veranstaltung. Sie machten mit ihrer Kunst auf ihre Anliegen, Interessen und Talente aufmerksam und präsentierten sich einer breiten Öffentlichkeit.

6 schwarz-weiße Comics auf weißer Wand

Bild von Mädchen, das in Pfütze steht

12 BesucherInnen in Ausstellungsraum

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Street Harassment

artGIRLSculture³ versteht sich als Kunstprojekt und ermutigt Mädchen*, sich in einem kreativen Prozess mit der eigenen Persönlichkeit und Biografie auseinanderzusetzen. Mädchen* werden angeregt, ihre kreativen und künstlerischen Fähigkeiten einzusetzen und sie weiterzuverfolgen. artGIRLSculture³ unterstützt Mädchen* dabei, sich als gestaltende Akteurinnen* der Gesellschaft wahrzunehmen und anzuerkennen.

artGIRLSculture³ verschmilzt 2018 kreative Ideen mit aktivistischen Inhalten zum Thema Street Harassment – Belästigung im öffentlichen Raum. Dafür setzten sich die Teilnehmerinnen* kunstvoll und ausdrucksstark in Szene. Das Fotoshooting mit der Fotografin Xenia Dürr wurde von der Filmemacherin Julia Katharina Heller begleitet. Darin bearbeiten Mädchen* ihre Erfahrungen und Gedanken zu Street Harassment. Sie sagen ihre Meinung, nehmen Stellung und lernen, sich zu solidarisieren. Das Ergebnis sind außergewöhnlich aussagekräftige Statements und selbstbewusste Fotos. Missverständnis ausgeschlossen: Whatever I wear, wherever I go, yes means yes and no means no!

Video Street Harassment

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Fotos: Xenia Dürr

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Sexismus

Sieben Mädchen* und junge Frauen* im Alter von 13 bis 20 Jahren haben 2017 in den Räumlichkeiten des Vereins Amazone beim zweitägigen Workshop zum Thema Sexismus gearbeitet. Begleitet von der Künstlerin Anna Haslwanter und der Workshopleiterin Cornelia Zaworka-Hagen sind die Teilnehmerinnen* nach einem kurzen Kennenlernen direkt ins Thema eingestiegen.

„Was ist Sexismus für mich? Ist der Begriff positiv oder negativ besetzt? Welche Gefühle und Erfahrungen bringe ich damit in Verbindung?“ Das waren die Fragen, die den entstandenen Kunstwerken zugrunde liegen. Bei der Young Art Culture am 24. Juni 2017 waren die Kunstwerke zu bestaunen.

5 Mädchen knieen am Boden und Beschriften Plakat mit SEXISMUS

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Katharina Buhri
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artGIRLSculture

artGIRLSculture stellt Kreativität und künstlerische Auseinandersetzung in den Mittelpunkt, wenn es um die Beschäftigung mit sozial und gesellschaftlich schwierigen oder tabubehafteten Themen geht. So werden gesellschaftliche Problem- und Fragestellungen zum Thema gemacht, die Mädchen* und Frauen* betreffen und die häufig nur wenig sichtbar sind beziehungsweise aus einer anderen Perspektive heraus diskutiert werden. artGIRLSculture versteht sich als partizipatives Projekt und steht allen Mädchen* und jungen Frauen* zwischen 10 und 25 Jahren offen.

artGIRLSculture ermöglicht den Teilnehmerinnen* neben der Auseinandersetzung mit einem für sie relevanten Thema künstlerische und kreative Prozesse, das Erkennen und Anerkennen eigener Fähigkeiten und Potenziale, das Kennenlernen künstlerischer Techniken und Methoden sowie das Einbringen eigener Ideen und Vorstellungen in (kollektive) Prozesse. Mädchen* und junge Frauen* arbeiten mit Künstlerinnen* – Rolemodels – aus den verschiedensten Kunstbereichen zusammen und bestimmen Ablauf und Inhalte dennoch selbst. In der Folge bestimmen die Projektteilnehmerinnen* auch, wie Ergebnisse nach außen getragen werden sollen.

Zwei junge Frauen stehen vorschwarzer Wand mit 32 Fotos von Mädchen, die Transparent mit Message halten

 

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Katharina Buhri
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