body rEVOLution!

Geschlechterstereotype Körperbilder sind in Werbung und Medien allgegenwärtig, ihre Präsenz erreicht durch Soziale Medien eine neue Dimension. Nicht nur in Österreich, sondern auch in vielen Ländern des Globalen Südens werden dabei überwiegend eindimensionale Schönheitsideale transportiert, die von sexistischen und rassistischen Stereotypen geprägt sind. Diese Bilder erlegen gerade jungen Menschen – und insbesondere Mädchen* und jungen Frauen* – Normen auf und erzeugen Druck, diesen (Rollen-)Bildern, zum einen durch eine Anpassung oder Optimierung ihres Körpers, zum anderen durch geschlechtsspezifisches Verhalten, entsprechen zu müssen.

In einem ersten Schritt eröffnet body rEVOLution! Räume der Auseinandersetzung und der Beschäftigung mit Körperbildern und -normen weltweit. Hier forschen, recherchieren, diskutieren und hinterfragen Mädchen* und junge Frauen* unterschiedlicher Hintergründe in Workshops das Thema.

In einem nächsten Schritt fließen Erkenntnisse in die Erarbeitung von Bildungsformaten und Bildungsmaterialien für Jugendliche ein. Dann werden diese im Rahmen des Projekts sowohl mit Jugendlichen als auch mit Multiplikator*innen erprobt und in der Folge abgeglichen, überarbeitet und angepasst. In abschließenden Reflexions- und Erkenntnisschleifen werden die entworfenen Bildungsformate, Methoden und Materialien von Multiplikator*innen unterschiedlicher Bereiche, die bereits an Sensibilisierungs- und Erprobungsworkshops teilgenommen haben, diskutiert, reflektiert und auf ihre Anwendbarkeit hin erprobt.

In kreativen Prozessen erarbeiten Mädchen* und junge Frauen* außerdem eine interaktive Ausstellung, die Normen dekonstruiert und auf positive Weise sichtbar macht, wie Mädchen* und Frauen* weltweit Normen hinterfragen und selbst bestimmen, wie sie aussehen, leben und sein wollen. Projektbegleitend wird umfassende Öffentlichkeitsarbeit umgesetzt.

 Schriftzug BODY REVOLUTION!: bunte Großbuchstaben

 

body rEVOLution! wird mit plan:g – Partnerschaft für globale Gesundheit umgesetzt und von der Austrian Development Agency (ADA) sowie dem Land Vorarlberg und dem Land Tirol gefördert.

 

 

Infos und Kontakt

Katharina Buhri
+43 5574 4580